Dienstag, 26. Juni 2012

Sie wissen alles über dich

Facebooklogo


Sie wissen wirklich alles über dich. Versprochen.


We know what you're doing...

Mit diesen Worten ist die Webseite www.weknowwhatyouredoing.com überschrieben. Dabei handelt es sich um ein Experiment von Callum Haywood.

Auf der Startseite werden prominent Leute aufgelistet, die ihren Boss hassen, zu viel gefeiert haben, Drogen nehmen oder eine neue Telefonnummer haben.

Dabei geht es ihm gar nicht darum, diese Leute an den Pranger zu stellen. Er will nur zeigen, was mit der Graph-API von Facebook möglich ist und welche öffentlichen Informationen aus dem Sozialen Netzwerk herauszufiltern sind. Und dass das wirklich jeder machen kann, wird mehr als deutlich. Zudem gibt er aber auch Tipps, wie man seine Privatsphäre schützen kann.

Trotzdem ziemlich erschreckend. Auch im Hinblick darauf, was Leute alles öffentlich teilen.


[Bilder]
von Facebook.svg: Facebookderivative work: Ja nobasu (Diskussion) (Facebook.svg) [Public domain], via Wikimedia Commons
mag.png: Public Domain

Kommentare:

  1. Das Krasse ist ja die kosmetische Korrektur, die diese Seite durchführen musste: Weil sich viele aufgeregt haben, dass Klarnamen zu den Beiträgen veröffentlicht wurden, lässt der Betreiber der Seite jetzt die Nachnamen auf den Anfangsbuchstaben abkürzen. Jetzt beschwert sich keiner mehr.

    Aber niemand stört sich, dass all die Daten noch immer öffentlich und leicht zugänglich sowie unzensiert über die Graph-API abgerufen werden können. Erinnert mich an den StreetView-Protest und die Leute, die sich von der Lokalzeitung vor ihrem Haus ablichten ließen und das Fotohat dann mit Namen der Anwohnern ins Netz gewandert ist. Hauptsache dagegen, auch wenn's kontraproduktiv ist.

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    1. Ist schon witzig, was man bei Facebook so alles rausfischen kann. Nur mal schnell nach Angela Merkel gegrapht und diese Karikatur gefunden: Link

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