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Sonntag, 29. Juli 2012

Deutsch for Beginner

Da hat wohl der Google-Übersetzer wieder zugeschlagen. Anders lässt sich der Text auf dieser Webseite nicht erklären.


Bei der Recherche zum aktuellen Goldpreis bin ich auf die Webseite www.goldpreisheute.org gestoßen. Beim Lesen des Textes lief mir der ein oder andere Schauer den Rücken hinunter.

Gold ist eines der begehrtesten Edelsteine ​​überhaupt. Dies ist wegen seiner Stabilität, auch wenn die Wirtschaft auf den Knien sind. Gold-Preise auf den steigenden seit seiner Entdeckung und heute auch die kleinste Menge an Gold wird so viel zu holen gewesen. Die Preise für Gold pro Kilo sind nicht stagniert, da sie je nach Marktlage ändern. Wenn man seine / ihre Altgold verkaufen will, dann gibt es Dinge, bevor Sie Ihre Schmuckstücke, die Goldhändler zu betrachten. Sie müssen das Beste aus dem Stück von Gold besitzen Sie zu bekommen.

Den Text habe ich nicht erfunden. Das steht da wirklich so. Die Grammatik schreit zum Himmel. Interessant auch, dass Gold ein Edelstein sein soll. Wusste ich auch noch nicht. Habe Gold immer für ein Edelmetall gehalten. Einen Blick in die Wikipedia oder in das Periodensystem der Elemente erspare ich mir aber.

Was ich allerdings gemacht habe, war eine whois-Anfrage. Der Registrant hat seinen Wohnort in Scottsdale, Arizona. Das erklärt dann auch, warum die Übersetzung so mies ist. Und das fehlende Impressum erweckt auch nicht gerade Vertrauen.

Den aktuellen Goldpreis habe ich dann hier gefunden.


[Links]
www.goldpreisheute.org
Goldpreis aktuell | finanzen.net

[Bild]
Public Domain

Montag, 2. Juli 2012

Vom Friedhof ins Internet: QR-Code auf Grabstein

Beim Surfen im Internet stößt man gelegentlich auf private oder professionelle Trauerseiten. Ein Kölner Steinmetz verbindet nun realen mit virtuellem Trauerort.


Der Kölner Steinmetz Andreas Rosenkranz graviert auf Wunsch in den Grabstein seiner Kunden einen QR-Code. Dieser lässt sich mit dem Smartphone einlesen. Er kann weitere Informationen zu dem Toten enthalten, genauso aber auch ein Zitat oder einen Link zu einer Webseite. Über das Internet könnten dann Fotos, Texte, Sprachaufzeichnungen oder Videos des Verstorbenen abgerufen werden und so ein Erinnern intensivieren.

Diese neue Art der Trauer stößt allerdings nicht überall auf Gegenliebe. Das Kölner Amt für Landschaftspflege und Grünflächen sieht die innovativen Grabsteine kritisch. So könnten sich andere Besucher des Friedhofs z.B. durch das Abspielen von Musik oder Videos belästigt fühlen. Allerdings sehe ich da auch die Betreiber einer Trauerseite in der Pflicht. Denn sie könnten das automatische Abspielen einfach verhindern und erst nach einer Nachfrage gestatten. So hätte man dann Gelegenheit, vorher sein Smartphone mit Kopfhörern zu verbinden.

Ich denke, mit der Zeit werden wir auf Friedhöfen vermehrt auf QR-Codes treffen. Für mich ist das der Trend für die Zukunft. Auch wenn es einen Bruch mit der Tradition bedeutet.

Was denkt ihr, sinnvolle Trauerhilfe oder einfach nur makaber?

Sonntag, 1. Juli 2012

Minitel geht vom Netz

Minitel 1 aus dem Jahr 1982

Nach 30 Jahren wurde Gestern (30.06.2012) um 23:59 Uhr der französische Vorgänger des Internet vom Netz genommen.


Vergleichbar war Minitel mit dem deutschen BTX. Nur dass Minitel viel beliebter war. Das lag vor allem an der kostenlosen Verteilung von Minitel-Terminals. Es ist schon verwunderlich, dass im Jahr 2000 noch ca. 25 Millionen Franzosen an ca. 9 Millionen Terminals den Dienst nutzten.

Doch auch in Frankreich setzte sich letztendlich das Internet durch. So verabschiede ich mich mit den Worten:

Au revoir, Minitel!


[Bild]
Foto: Tieum
Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported lizenziert.

[Links]
Bildschirmtext (BTX) - Das unbekannte Wesen (VisionaryView5)
Minitel (Wikipedia)

Dienstag, 29. Mai 2012

Bildschirmtext (BTX) - Das unbekannte Wesen

Das Bildschirmtext-Logo
Quelle: Wikipedia
Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass Mitte der 80er Jahre ein öffentlich zugängliches BTX-Terminal in der neu eröffneten City-Passage in Fürth stand. Dort machte ich als Jugendlicher das erste Mal Bekanntschaft mit diesem für mich faszinierenden Medium. Ich weiß noch, dass ich ein Spiel entdeckt hatte, ein Grafikadventure. Ein Grund für mich, öfters mal der City-Passage einen Besuch abzustatten.

Diese Erinnerung ist auch Anlass für mich, diesen Artikel über das unbekannte Wesen Namens BTX zu schreiben. Einige werden sich sicher noch daran erinnern. Für euch jüngere Leser ist BTX vielleicht ein böhmisches Dorf.